Es ist beinahe in jedem Haushalt mit Kindern zu finden und das seit vielen Generationen. Die Rede ist von Holzspielzeug. Früher war es eine einfache Variante, die mit etwas Geschick sogar selber hergestellt werden konnte. Meist ohne Verwendung von Farben, war es für die Gesundheit der Kinder völlig unbedenklich. Heute muss das Spielzeug bunt sein, um den Anforderungen unserer Kinder zu genügen. Und genau hier lauert die Gefahr, denn Farben und Lacke sind nicht selten mit Schadstoffen belastet. Die langfristigen Auswirkungen für Ihr Kind können dramatisch sein. Mehr dazu, erfahren Sie jetzt.

Gefährliche Schadstoffe im Holz-Spielzeug

Spielen trägt bei Babys einen wertvollen Beitrag zu ihrer Entwicklung bei, weshalb unsere Kinder auch alle Sinne einsetzen, um das Spielzeug und dessen Beschaffenheit genau zu erkunden. Es wird am Spielzeug gelutscht, gekaut und intensiv daran mit den Händen experimentiert. Durch diesen intensiven Hautkontakt, dem Schlucken von Farbspuren und dem Einatmen giftiger Dämpfe können Spätfolgen nicht ausgeschlossen werden.

Bei Kunststoffspielzeug sind es gefährliche Weichmacher, die eingesetzt werden, um die Spielwaren geschmeidiger zu machen. Tests bestätigen, dass diese Weichmacher unsere Kinder im wahrsten Sinne des Wortes krankmachen.

Doch auch bei Holzspielzeug-Tests werden in regelmäßigen Abständen Spuren von Schwermetallen gefunden. Dazu zählen keine geringeren Gifte wie Blei und Cadmium, die sich meist in Farben und Textilien verbergen. Auch Nitrosamine, die als höchst krebserregend gelten, sind keine Seltenheit!

Schadstoffe, die bei Spielzeugtests zum Vorschein kommen:

  • Formaldehyd
  • Organozinnverbindungen
  • Nitrosamine
  • Schwermetalle wie Cadmium oder Blei
  • PAK – Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
  • Nickel
  • Nitrosierbare Stoffe

Wie Sie sehen, die Liste an Schadstoffen ist lang und besorgniserregend. Leider sind EU-Grenzwerte bei Spielzeug nach wie vor zum Teil einfach zu hoch, sodass solche Ergebnisse zustande kommen.

Potenzielle Spätfolgen dieser Schadstoffe

Babyspielzeug HolzWie bereits weiter oben beschrieben, gehört es zum natürlichen Drang der Kinder das Spielzeug mit all ihren Sinnen zu erproben. Besonders das „in den Mund nehmen“ der Spielwaren ist hier ein großes Problem. Denn wenn Sie nicht penibel genau darauf achten auf einen renommierten Holzspielzeug Hersteller zurückzugreifen, der sich explizit gegen diese Schadstoffe ausspricht und dies auch mit Qualitätssiegeln unter Beweis stellt, dann laufen Sie Gefahr, dass auch Ihr Kind mit diesen Inhaltsstoffen in Kontakt kommt. Eisenbahn-Fans kommen beispielsweise mit einer BRIO Eisenbahn voll auf ihre Kosten!

Was folgen kann sind irreparable Langzeitschädigungen wie beispielsweise:

  • Nervenschädigungen,
  • Nervenschmerzen,
  • Taubheitsgefühle und
  • Lähmungen.

Generell nehmen diese Schadstoffe negativen Einfluss auf die Entwicklung Ihres Kindes und können sie sogar bei der späteren Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Auch wenn es nicht zu 100% belegt werden kann, werden sogar spätere Krebserkrankungen auf das Spielen mit schadstoffbelastetem Spielzeug in der Kindheit zurückgeführt!

Damit Sie Ihr Kind von diesen Schadstoffen und den möglichen Folgen schützen können, sollten Sie auf einige wichtige Qualitätsfaktoren bei Holzspielzeug achten. Dazu zählen beispielsweise: der Hersteller, Qualitätssiegel, wasserbasierte Farben, keine chemischen Gerüche, sowie kein billiges Plastikspielzeug zu kaufen. Suchen Sie im Internet nach tiefschürfenden Informationen und Ratgebern zu diesem Thema, wie sie beispielsweise die Plattform Holzgefertigt.com anbietet. Im besten Fall greifen Sie sogar auf Bio-Holzspielzeug zurück, um auf Nummer sicherzugehen. Dann steht dem Spielspaß auch wirklich nichts mehr im Wege!