Das Baby in den ersten Monaten zu füttern ist leicht. Es stehen auch bloß zwei Alternativen zur Verfügung: das Baby zu stillen oder nach Rezeptur zu füttern.

Nach sechs Monaten kommt jedoch die nächste Stufe: feste Nahrung. Nun wird die ganze Sache schon etwas komplizierter. Dass Babys anfangs oft verwirrt sind und der Umstieg alles andere als unkompliziert verläuft, ist nicht verwunderlich.

Manche Mütter sind der Meinung, du solltest Babynahrung komplett vermeiden – oder sie zumindest selber machen. Obwohl überall geraten wird, ab ca. einem halben Jahr mit der solider Nahrung zu starten, steht nirgends so genau, wie du dabei am besten vorgehen solltest.

Viele Eltern sind verwirrt und unsicher. Welche Nahrung bietet sich am besten an? Wie kannst du den Umstieg so natürlich wie möglich gestalten? Jeder möchte doch sicherstellen, dass das Baby die besten Voraussetzungen zu einer gesunden Entwicklung erhält. Im Anschluss gibt es deshalb eine Sammlung der Dinge, die du unbedingt beachten solltest.

Weder zu früh, noch zu spät mit fester Nahrung beginnen

Bei vielen Dingen ist es am wichtigsten den richtigen Zeitpunkt zu erwischen!

Oft glauben Eltern, dass feste Nahrung dem Baby in der Nacht hilft, besser zu schlafen. Deshalb werden der Flasche beispielsweise Getreide hinzugefügt. In den ersten sechs Monaten ist das Immunsystem bzw. der Verdauungsapparat des Säuglings noch nicht ausreichend entwickelt.

So kann es zu Allergien und Infektionen des Verdauungstrakts kommen. Im Gegenzug ist jedoch auch das zu späte Einführen in die Beikost nicht gut für das Baby. Dies kann sich nämlich auf Entwicklung und die späteren Essgewohnheiten auswirken.

Ist es dann Zeit dem Baby auch feste Nahrungsmittel anzubieten, ist der Baby-Dampfgarer ein hilfreiches Küchengerät.

Zuviel Süßes anbieten

Ein Schluck vom süßen Saft oder ein Stückchen Keks mag harmlos erscheinen, kann jedoch die Präferenzen bzw. Gewohnheiten beim Essen und somit auch die zukünftige Gesundheit beeinflussen.

Was viele auch nicht bedenken: Der Platz im Magen des Babys ist sehr beschränkt! Bei dem gleichzeitig hohen Nährstoffbedarf ist diese Verschwendung nicht unbedingt die beste Entscheidung.

Manche empfehlen sogar in den ersten zwei Jahren komplett auf Zucker zu verzichten – besonders auch bei Getränken!

Süßigkeiten für Kinder
Manche Eltern verzichten in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder bewusst auf Zucker und Süßigkeiten.

Die Zeichen von Sättigung übersehen

Generell wissen Babys meist ganz genau, wieviel sie essen wollen und zeigen Anzeichen von Sättigung indem sie sich wegdrehen oder den Kopf schütteln. Manchmal sind Eltern derart verunsichert, dass sie versuchen das Baby zu überreden doch mehr zu essen.

Dies kann jedoch dazu führen, dass die natürliche Selbstregulation bei der Nahrungsaufnahme gestört wird. Im Nachhinein kann es dazu führen, dass das Baby zu viel isst.

Für Kinder, die noch sehr unentschlossen beim Essen sind, bietet sich die Verwendung eines Flaschen- bzw. Babykostwärmers. So kann die zubereitete Mahlzeit später ganz leicht wieder aufgewärmt werden.

Eine andere Art von Problem sind schlechte Essensgewohnheiten. Wenn das Baby beispielsweise sofort nach Beginn des Essens abgelenkt ist oder sich keine Zeit nimmt um zu essen sollte mehr auf Gewohnheiten geachtet werden.

Das Chaos beim Essen verhindern

Ein Baby zu füttern ist eine unordentliche Angelegenheit. Manche Mütter neigen jedoch dazu dem Kleinen ständig den Mund abzuwischen, die Unterlage zu säubern oder nur mit dem Löffel zu füttern, um das Chaos generell zu vermeiden.

Dabei gehört dies einfach zum richtig Essen lernen dazu – nur so lernen Babys etwas übers Essen und ihre Vorlieben. Indem es damit interagiert d. h. berühren, riechen, schmecken und damit spielen!

Auch wenn es manchmal ganz sicher nicht leicht zu ertragen ist: Lenk dein Baby nicht ab während des Essens, auch wenn dies eine chaotische Angelegenheit ist!