Die vegane Ernährung, sprich der komplette Verzicht auf Fleisch und alle tierischen Produkte wie Milch und Eier, liegt derzeit voll im Trend. Neben dem ethischen Aspekt geben viele auch die gesundheitliche Wirkung dieser bewussten Ernährung als Grund für ihren Ernährungsstil an. Doch bedeutet der Verzicht auf Fleisch, Milch und Co. auch gleichzeitig, dass man dadurch spielend leicht abnehmen kann?

Tatsächlich ist die vegane Lebensweise kein Garant für eine schlanke Figur – im Gegenteil: Viele nicht-tierische Produkte sind versteckte, manchmal jedoch auch ganz offensichtliche Kalorienbomben, die es zu erkennen und zu vermeiden gilt. Besonders süße Früchte und Nüsse sind zwar lecker und gesund, aber auch reich an Zucker und Fett.

So klappt die vegane Diät

Am wichtigsten ist, dass Sie trotz Diät immer darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren. Besonders die Zufuhr von Proteinen stellt bei Veganern jedoch ein Problem dar – da Proteine vor allem während der Diät wichtig sind, ist das Vorhaben umso schwerer (aber nicht unmöglich) umzusetzen.

Eine Mangelernährung gilt es dabei unbedingt zu vermeiden, da im schlimmsten Fall schwerwiegende Erkrankungen auftreten, die Folgen haben können. Die wichtigsten Tipps für eine vegane Diät sind deshalb:

  • Meiden Sie Fertigprodukte, wie Müsli-Riegel und Salat-Dressings. Sie sind voller Zucker und Fett.
  • Stattdessen sollten Sie immer mundgerechtes Obst und Gemüse für den kleinen Hunger zwischendurch parat haben.
  • Eine gute Basis für den Tag ist unverzichtbar. Frühstücken Sie daher ausgiebig und wählen Sie vegane Sattmacher wie Nüsse, Haferflocken, Quinoa, Chia-Samen, Obst und Gemüse.
  • Meiden Sie kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie Nudeln und Brot.
  • Stellen Sie einen Diätplan auf und suchen Sie sich leckere vegane Rezepte heraus, die Sie darin einarbeiten können.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport.

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass man durch einen veganen Ernährungsstil automatisch abnimmt. Auch hier gilt, dass Sie diszipliniert sind und genau darauf achten, was Sie zu sich nehmen. Das Wichtigste dabei: Achten Sie immer auf eine ausgewogene Ernährung und wirken Sie Nährstoffmängeln rechtzeitig entgegen.